Schützenverein 
 
Gompitz e.V. 

Vereinschronik Schützenverein Gompitz e.V.

Die Schützen verkörpern immer einen wichtigen Teil der Geschichte, sie tragen ebenso wie die Heimatvereine dazu bei, unsere deutsche Kultur zu erhalten. Schützen haben die wechselvolle Geschichte in Sachsen mitgeschrieben und beeinflusst. Auf den heutigen Mitgliedern liegt die hohe Verantwortung, Tradition und Brauchtum zu erhalten.
Zu den Dorffesten in Pennrich war seit 1974 immer Andrang beim Vogelschießen mit der Armbrust.
1993 kam deshalb Winfried Rockstroh auf die Idee, einen Schützenverein ins Leben zu rufen. Er legte zum Dorffest eine Liste aus und es gab 28 Interessenten für die Gründung eines Schützenvereins.
Nichts stand somit der Gründung eines Schützenvereins in Gompitz entgegen.
Am 30. September 1993 kam es zu einer ersten vorbereitenden Versammlung.
Birgit Rockstroh; Winfried Rockstroh; Siegfried Rockstroh; Mario Ruhland; Werner Schulze; Roland Wittwer und Steffen Wehnert begannen die Satzung zu erarbeiten.
Sechs Sitzungen folgten, um die Satzung zu auszuarbeiten. Eine mühevolle Arbeit, denn die Gründungsmitglieder waren mit den ihnen vorliegenden Satzungsentwürfen nicht zufrieden. Immer und immer wieder feilten sie an dem Papier. Als dann die Satzung am 26.11.1993 von den 19 Teilnehmern der Gründungsversammlung angenommen und die ersten 19 Aufnahmescheine ausgefüllt wurden, war es dann doch geschafft und die Eintragung in das Vereinsregister konnte beantragt werden.
Die 19 Gründungsmitglieder:
Fehrmann, Jens; Förster, Günther; Hänsel, Sven; Hoffmann, Matthias; Kirchner, Dieter; Linke, Frieder; Mauersberger, Lutz-Ullrich; Protze, Volker; Rauer, Elmar; Rockstroh, Birgit; Rockstroh, Siegfried; Rockstroh, Winfried; Ruhland, Mario; Schmidt, Jürgen; Schulze, Christa†; Schulze, Werner; Sonnek, Wolfgang; Wehner, Steffen†; Wittwer, Roland.
Am 10. März 1994 war es soweit, unter dem Namen „Schützenverein Gompitz. V.“ erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister.
Die erste Hauptversammlung fand am 22.April 1994 in der Schulzenmühle statt.
Das Vereinswappen wurde von der Wirtin der Schulzenmühle, Christa Schulze † entworfen.
Von der Ortschaft (Bürgermeister Dr. Helmut Quaas) gab es ein Geschenk. Der neu gegründete Schützenverein erhielt den Luftgewehrstand der Ortschaft mit Luftgewehren überreicht.
Eine erste Aufgabe war es, die Luftgewehre wieder auf Vordermann zu bringen sowie zwei Armbrüste und die entsprechenden Scheiben zu kaufen. Mit dem Aufbau einer provisorischen Anlage auf dem Gelände des Gründungslokals (Schulzenmühle) konnte nunmehr bei schönem Wetter der Schießsport gepflegt und auch ausgebaut werden.
Der erste Vorstand:
Vorsitzender: Winfried Rockstroh
Stellvertretender Vorsitzender: Werner Schulze
Schatzmeister: Roland Wittwer
Schriftführer: Steffen Wehnert
Waffenwart: Mario Ruhland
Schießwart: Siegfried Rockstroh
Ein reges Vereinsleben schrieben sich die Mitglieder auf die Fahne, natürlich vor allem dem Spaß an sportlicher Betätigung. Letzteres heißt aber auch, sich sozusagen auf die Schulbank zu setzen. Die Schützenschwestern und Schützenbrüder mussten die Sachkunde für scharfe Waffen nachweisen und auch Schießleiter mussten ausgebildet werden, um verschiedene Raumschießanlagen in Dresden und Umgebung nutzen zu können.
Begonnen hat unser regelmäßiges Training in der Raumschießanlage „Felsenkeller“.
Vier Schützenbrüder (Volker Protze; Mario Ruhland; Günter Förster und Siegfried Rockstroh) hatten sich bereits in befreundeten Vereinen weitergebildet. Am 26.03.1994 konnten dann weitere 17 Mitglieder in der Schulzenmühle ihre Sachkundeprüfung, als Voraussetzung für eine Waffenbesitzkarte, ablegen.
Große Unterstützung gab es dabei durch Rainer Pfandke † vom „Schützenverein König Albert“ / Dresden.
Frühere Schützenaktivitäten in Gompitz sind leider nur sehr spärlich.
Es ist bekannt, dass sich am 4. April 1924 der „Schützenclub Heiterkeit“ gegründet hatte. Die damaligen Schützen trafen sich im Gasthof Gompitz an der Kesselsdorfer Straße. In den frühen 30iger Jahren musste sich der Club aber wieder auflösen.
Siegmar Bunk fand noch einen alten Wimpel, eine kleine Bronzefigur und einige wenige Bilder. Diese Erinnerungen sind aber leider nicht mehr erhalten geblieben.
2019 konnte ein Schützenbruder das Abzeichen des Schießklub Heiterkeit über das Internet erwerben. Im gleichen Jahr fand ein aufmerksamer Gompitzer Bürger auf einem Trödelmarkt eine Schützenscheibe aus dem Jahr 1930. Mehr ist leider nicht bekannt.
Die aktuellen sportlichen Aktivitäten fanden und finden auf Schießbahnen verschiedener befreundeter Vereine statt.
Der 1994 gestellt Antrag zum Einbau einer Schießsportanlage in den Kellerräumen des neuen Gemeindezentrums war nicht erfolgreich.
Da keine Fördermittel und auch kein Kredit bei der Gemeinde möglich waren konnte das Projekt finanziell nicht untersetzt werden.
Eine Aufgabe des Vereins ist die Förderung und Pflege des Schützenbrauchtums.
Dazu zählte unter anderem auch das Schießen mit der Armbrust. Für dieses Schießen richteten wir auf dem Gelände der Schulzenmühle einen Schießstand ein, auf dem wir auch anlässlich der Sonnenwende unser traditionelles Vogelschießen mit Traditionsfeuer durchführten.
Es war immer eine mit Freude erwartete, schöne und unterhaltsame
Veranstaltung, die unter großer Anteilnahme der Bevölkerung stattfand.
Es wurde Livemusik geboten und für Speisen und Getränke reichlich
gesorgt.
Vogelschießen
Tradition und Brauchtum
Entstanden ist der Brauch im Mittelalter zur Übung der wehrfähigen Männer, die zur Verteidigung der Städte herangezogen wurden. Es entwickelte sich daraus ein Wettbewerb, der regionale Besonderheiten sowohl der Vögel als auch der Schusswaffe aufweist. Seine Gestaltung lässt für den einst „namenlosen“ Ort des Geschehens die Bezeichnung Vogelwiese entstehen – wie z.B. in Dresden.
Aber entscheidend ist, dass alle mit einem „großem Hallo“ – Stadt-, Dorf- oder Kinderfest – diesem Vergnügen ein Gesicht geben.
Gewinner sind alle, nicht nur die Schützen, denen der Bolzen der Armbrust besondere Teile oder Stücke des Holzadlers als Preis beschert. Oder gar der Schütze, der das letzte Stück Holz von der Stange holt – er hat es besonders schwer, jeder gibt Ratschläge, wo anhalten – rechts, links, oben, unten, in der Mitte oder wo auch immer, jeder will erhört werden.
Dann fliegt der Bolzen – ringsum Stille, alle halten die Luft an – die Hoffnung des nächsten Schützen wächst. Dann bricht unüberhörbar ein Schrei der Freude oder Enttäuschung aus hundert Kehlen heraus. Und schon ist die Armbrust wieder gespannt, der Bolzen fliegt - und dann?
Jeder kann den Fortgang oder die Geschichte selbst zu Ende führen.
Was? –  Noch nie erlebt? Dann kommen Sie zum nächsten Schützenfest und wir garantieren einen Riesenspaß!
Aufgelebt ist dieses Fest in unserer Gemeinde nachweislich wieder 1974 mit einem Dorf- und Kinderfest. Die Stange mit dem Vogel stand damals auf der Wiese, auf der jetzt der Wohnblock Altnossener Straße steht. In diesem Zusammenhang sei Herrn Horst Weckwerth für die ersten Initiativen gedankt. In den Folgejahren hat sich der Standort des Vogelschießens aus verschiedenen Gründen, ob es der Anlass oder auch das fehlende Gelände waren, verändert. Standorte der Anfangszeit waren:
Garten des Gasthofs Pennrich, Schulzenmühle, Gasthof Steinbach und
angrenzendes Gelände des Sportplatzes und der Park am Gemeindezentrum Gompitz.
Übrigens, die Schußnummer ist kein Hinweis für die Strategie - wer kann’s
wissen! Bei schönem Wetter dauert’s länger. Bei Regen löst sich manche
Verbindung und ein nasser Vogel fällt vom Himmel – oder auch der Wind treibt sein Spiel mit dem Bolzen und dem Vogel.
Unsere Schützenköniginnen und Schützenkönige beim Vogelschießen
Datum Name    Wohnort         Schussnummer
1974 unbekannt
1974 unbekannt
1975 unbekannt
1975 unbekannt
1976 unbekannt
1976 unbekannt
03.06.1977 Merbitz, Volker Kaufbach
04.06.1977 Kirchner, Werner Steinbach
24.06.1978 Bunk, Siegmar Gompitz
25.06.1978 Rutsch, Dieter Gompitz
15.09.1979 Schöne, Gottfried Pennrich
16.09.1979 Heinrich, Tilo Pennrich
20.09.1980 Fischer, Karl Heinz Pennrich
19.09.1981 Thumer, Gerd Pennrich
20.09.1981 Schluckwerder, Eckart Pennrich
11.09.1982 Merbitz, Manfred Gompitz
12.09.1982 Fischer, Karl Heinz Pennrich
10.09.1983 Heinrich, Roland Pennrich 79
16.09.1984 Kirchner, Dieter Steinbach 81
22.09.1985 Mauersberger, L.U. Ockerwitz 89
14.09.1986 Schiebold, Knut Pennrich 111
12.09.1987 Rockstroh, Winfried Gompitz 74
10.09.1988 Kirchner, Werner Steinbach
10.09.1989 Noack, Alfred Gompitz
16.09.1990 Hanschke, Christian Gompitz 97
15.09.1991 Rockstroh, Siegfried Dresden 28
12.09.1992 Rockstroh, Siegfried Dresden 16
11.09.1993 Tillack, Dieter Pennrich 62
04.09.1994 Marx, Dresden 145
09.09.1995 Rockstroh, Birgit Dresden 91
10.09.1995 Fieback, Steffen Gompitz 137
07.09.1996 Kirchner, Dieter Gompitz 124
08.09.1996 Krübnau, Dresden 105
13.09.1997 Schönwitz, Jens Freital 25
12.09.1998 Mauersberger, L. U. Ockerwitz 158
13.09.1998 Mende, Peter Steinbach 32
12.09.1999 Küntzel, Lutz Gompitz 67
09.09.2000 Fischer, Jöm Roitzsch 107
08.09.2001 Hoffmann, Martin Pennrich 84
22.06.2002 Küntzel, Sven Gompitz 134
21.06.2003 Merbitz Jörg Kaufbach 103
26.06.2004 Bunk, Siegmar Gompitz 51
18.06.2005 Legler, Manfred Pennrich 79
08.07.2006 Hoffmann, Ilona Pennrich 118
16.06.2007 Rutsch, Dieter Gompitz 90
14.06.2008 Wittwer, Roland Gompitz 135
30.08.2009 Knöfel, Ursula Dresden 70
31.08.2008 Rockstroh, Winfried Gompitz 145
29.08.2009 Schiebold, Knut Pennrich 86
12.06.2010 Rockstroh, Jens Gompitz 81
25.06.2011 Bunk, Siegmar Gompitz 63
30.06.2012 Ralf Friedrich Dresden 138
29.06.2013 Opitz, Frank Pennrich 49
31.08.2013 Wehner, Steffen Pennrich 97
21.06.2014 Matthias Hoffmann Pennrich 104
02.05.2015 Steffen Irmer Steinbach 49
25.06.2016 Roland Wittwer Gompitz 139
17.06.2017 Dieter Kirchner Gompitz 104
01.05.2018 Petra Protze Steinbach 105
01.05.2019 Reinhard Gogoll Kesselsdorf 74

Um die umfangreichen Gegenstände des Schützenvereins unterzustellen wurde ab 1.11.1995 eine Garage bei Frau Udolph in Steinbach angemietet
Ab September 1998 konnten wir das alten Feuerwehrhauses am heutigen Kindergarten als unser Lager nutzen.
Hier werden gerade Erhaltungsmaßnahmen an diesem Gebäude durchgeführt.
Im Jahr 2000 wechselten wir unser regelmäßiges Training von der Raumschießanlage Waltherstraße (SV König Albert) zur Anlage an der „Alten Schmiede“ (Briesnitzer Schützenverein).
2002 konnten wir unsere Schützenkette (ca. 1.200 €) für das jährlich stattfindende Königschießen anschaffen.
Schützenkönig zu werden ist bei diesem Wettbewerb nicht einfach. Nach dem jeder Schütze 5 Schuss mit einem Kleinkaliebergewehr auf eine 50m entfernte Scheibe abgegeben hat beginnt der Schütze mit den wenigsten Ringen seinen Schuss mit einem fremden Vorderlader – Gewehr. Es ist schon eine Herausforderung mit nur einem Schuss und einer fremden Waffe ohne Probeschuss Schützenkönig zu werden.
Unsere Schützenkönige beim König-Schießen
2002 Horst Gneist
2003 Peter Friedrich
2004 Siegmar Bunk
2005 Horst Neumann
2006 Peter Friedrich
2007 Lutz-Ullrich Mauserberger
2008 Manfred Klitzsch
2009 Birgit Rockstroh
2010 Horst Gneist
2011 Manfred Klitzsch
2012 Mathias Krüger
2013 Mathias Krüger
2014 Dieter Kirchner
2015 Mathias Krüger
2016 Horst Neumann
2017 Rüdiger Deutschmann
2018 Matthias Hoffmann
2019  Matthias Hoffmann
Nachdem unser 1.Vorsitzender seit Gründung des Vereins, Herr Winfried
Rockstroh, aus beruflichen und privaten Gründen das Amt niederlegen
musste, wurde Herr Siegmar Bunk anlässlich der Jahreshauptversammlung
2002 als neuer Vorsitzender gewählt. Auf seine Initiative hin wurde der
ehemalige Gasthof Steinbach am 22. Juli 2003 vom Schützenverein
Gompitz ersteigert. Durch die Hilfe von vielen Vereinsmitgliedern konnte
der Gaststättenbetrieb Ende 2003 unter der Leitung unseres Vorsitzenden
Siegmar Bunk wieder in Gang gesetzt werden.
Mit dem Erwerb des ehemaligen Gasthofes Steinbach bekamen der Schützenverein sein Vereinshaus - das „Schützenhaus Steinbach“.
Von diesem Zeitpunkt an wurde auch das Vogelschießen mit Traditionsfeuer an das Schützenhaus verlegt.
Am 01.05.2005 konnte die Gaststätte dann an unseren Chefkoch Herrn Frank Böhme verpachtet werden, welcher jedoch am 31.12.2006 aus verschiedenen Gründen aufgeben musste.
Eine schöne Tradition wurde auch mit dem Aufstellen eines Maibaumes am Schützenhaus ins Leben gerufen. Es ist nicht nur die Kraftanstrengung unserer Schützen zu verdanken, sondern auch der aktiven Teilnahme der Bevölkerung, dass dieser Tag zu einem besonderen Erlebnis wird.
Zu unserem Schützenfest vom 29. bis 31. August 2008 begingen wir 15 Jahre Schützenwesen unter dem Leitwort „Brauchtum – Hobby – Sport“ und das schon lang erwartete Schützenbanner konnte geweiht werden.
Die Inschrift ist dem berühmten Sohn des Ortes, Felix Graf von Luckner gewidmet, der als „Seeteufel“ in die Geschichte einging. Auf der Rückseite sieht man unser Schützenhaus mit der Aufschrift „Am Zschonergrund auf sonnigen Höhen liegt unser Schützenhaus so wunderschön“.
Gedanken zur Fahnenweihe
Mit der Fahnenweihe wird unserem Schützenbanner der Segen für die Förderung von Glück und Gedeihen sowie die Zusicherung von Schutz und Bewahrung übertragen. Möge es diesem Symbolcharakter immer gerecht werden.
Es waren diese Sehnsüchte und Wünsche, die die Menschen seit jeher begleitet haben, und für die Entstehung und Bildung der Schützenvereine in ursächlicher Beziehung standen. Es ist für uns Schützen und Schützinnen des Schützenvereins Gompitz e.V. eine Ehre und Verpflichtung zugleich in diesem Sinne zu wirken.
Es kann keine schönere Tradition geben, als für das Wohl der Menschen - in der Gegenwart für das umfassende kulturelle Leben – aktiv zu sein.
Mit der Anerkenntnis der Gemeinnützigkeit wurde unserem Verein bereits seine Tätigkeit zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger bestätigt. Die Fahnenweihe ist nun der Höhepunkt in unserem 15- jährigen Bestehen. Es ist der Abschluss einer Etappe - von den
schwierigen Anfängen bis zu einem interessanten und reizvollen Vereinsleben.
Wir sind uns dieser Würde, die uns mit der Fahnenweihe entgegengebracht wird, bewusst und werden gemeinsam mit den im Ort wirkenden Vereinen die Traditionspflege und das Brauchtum in das gesellschaftliche Leben unseres Ortes einbringen.

Kurzbiografie Felix Graf von Luckner
Die Familie Luckner stammt aus der Oberpfalz. Ihre Stammreihe beginnt mit Johann Jakob Luckner († 1707), Bürger, Hopfenhändler und Stadtkämmerer in Cham. Sein Enkel Nikolaus von Luckner, Königlich französischer Generalleutnant und Marschall von Frankreich, wird vom dänischen König in Kopenhagen am 31. März 1784 in den Grafenstand erhoben. Dessen Urenkel, Felix Alexander Nikolaus Graf von Luckner, wird am 9. Juni 1881, während eines Marktbesuchs der Mutter, an der Elbe geboren.
Seine Eltern, nach Besuchen beim Bruder des Vaters in Altfranken, fanden Interesse an Dresden mit seinem Umland und hatten die Bewirtschaftung von zwei Gütern in Pennrich übernommen. Dort verbringt Felix seine Kindheit und besucht die Schule.
Er ist ein guter Schüler und nach den Vorstellungen seiner Eltern sollte er Offizier oder Professor werden. Das Annengymnasium wurde für ihn ausgewählt.
Als 13-jähriger, zu dieser Zeit lebte er bei seiner Großmutter in Halle und besuchte eine Privatschule, nutzte er die Ferien zur Flucht nach Hamburg. Damit setzte er seiner Abenteuerlust als Landjunge - das große Idol war der Westernheld Buffalo Bill – ein erstes sichtbares Zeichen.
Er heuerte auf einem russischen Segler an, gelangte über Australien nach Amerika und verbrachte dort einen Teil seiner Jugend.
Nach Deutschland zurückgekehrt, erwirbt er 1903 an der Navigationsschule Lübeck das Steuermannspatent und 1907 an der Seefahrtschule Papenburg das Kapitänspatent.
Zu Ruhm gelangte von Luckner im Ersten Weltkrieg als er, der Kapitänleutnant und Kommandant des Hilfskreuzers „Seeadler“, eines motorisierten Segelschiffes,
die englische Seeblockade durchbrach. In seinem 1921 erschienenen Buch „Seeteufel“ beschreibt er das Aufbringen feindlicher Schiffe.

Im September 2009 hatten wir nach langer Schließzeit des Schützenhauses einen Pächter gefunden, der mit griechischen Spezialitäten seine Gäste verwöhnte. Leider musste Georgios Theocharis im Januar 2014 das Bewirtungsgeschäft aufgeben.
Am 5. Juli 2014 eröffnete Max Kühne mit seinem Team die Gaststätte mit deutscher, modern abgestimmter Küche das Schützenhaus als „Gasthof Steinbach“ wieder.
Am 1. Juli 2018 übernahm Tobias Horn mit seiner Mannschaft den Gaststättenbetrieb.

Aus Altergründen übergab Siegmar Bunk zur Jahreshauptversammlung am
16. März 2018 seinen Vorsitz an Kai – Uwe Roch ab.
Wir danken Siegmar Bunk für sein stetig sehr aktives Arrangement.
Unsere Vorsitzenden:
Winfried Rockstroh 26.11.1993 – 22.03.2002
Siegmar Bunk 22.03.2002 – 16.03.2018
Kai-Uwe Roch 16.03.2018
Der aktuelle Vorstand:
per November 2024
Vorsitzender: Kai-Uwe Roch
Stellvertretender Vorsitzender: Rüdiger Deutschmann
Schatzmeister: Bob Lehmann
Schriftführer: Mathias Krüger
Waffenwart: Volker Protze
Schießwart: Moritz Backhaus


Unsere aktuellen Aktivitäten:
• Aller 14 Tage Schießen auf der 25m Schießbahn in Briesnitz
• Davon 4-mal / Jahr Schießen mit Langwaffen auf der 50m / 100m Bahn Waltherstraße.
• Vereinsmeisterschaft
• Königschießen mit dem Vorderlader
• Jeden letzten Freitag im Monat gesellige Zusammenkunft im Schützenhaus und davon 2-mal / Jahr Vereinsabend.
• Je nach Möglichkeit 2-4 – mal Taube – Schießen in Glossen
• Mai-Baum setzen
• Vogelschießen zum Feuerwehrfest in Gompitz
• Schießbudenbetrieb zum Feuerwehrfest in Ockerwitz
• Vereinsausflug mit Angehörigen
• Weihnachtsgans-Schießen
• Weihnachtsfeier
• Jahreshauptversammlung